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Benefizkonzert 14. Oktober

Unsere Stipendiatin, Alina Tlushch, welche wir bei ihrer Ausbildung zur Operndirigentin unterstützen, wollte uns als Dank für unseren Support ein Konzert zusammen mit ihrem Mann, Vlad Tlushch, Bariton, geben. Mit diesem Konzert half sie und ihr Mann uns wieder Geld für den Stipendienfonds zu sammeln. Sie gibt so mit ihrem Konzert wieder etwas für die nächste Generation von Stipendiatinnen zurück.

Theresa Ackermann hiess uns am Eingang zum Maskenliebhabersaal mit einem Lachen herzlich Willkommen. Unsere zweite Organisatorin, Franziska Portmann, erwartete die Gäste beim feinen, reichhaltigen Apero riche.

Gesättigt und in freudiger Stimmung setzten wir uns im wunderschönen Maskenliebhabersaal auf unsere Plätze. Für den ersten Teil las Alina Tlushch vier Komponistinnen (Hedy Salquin, Clara Schumann, Ethel Smyth, Bohdana Flitz) von vier verschiedenen europäischen Länder aus. Bevor sie jeweils Klavierstücke dieser Frauen spielte, gab sie uns einen Einblick in die spannende Biographien dieser vier starken Komponistinnen und erklärte uns die Werke, die sie nachfolgend spielte. Dies war sehr spannend und so hörten wir anschliessend auch diese Klavierstücke mit anderen Ohren. Alina spielte am Klavier mit einer Leichtigkeit und ausdrucksstark diese sehr verschiedenen Stücke und riss uns emotional mit.

In der nachfolgenden Pause wurden wir mit Kaffee und feinem, selbstgebackenem Kuchen verwöhnt.

Im zweiten Teil des Abends sang Vlad Tlushch teils sehr bekannte Arien und Lieder und wurde von seiner Frau am Klavier begleitet. Neben seiner virtuosen Stimme überzeugte auch seine Theatralik/Mimik, welche wir aufgrund der Nähe intensiv miterlebten. Aber auch das Zusammenspiel dieses Paares, welches musikalisch und auch theatralisch eine unglaubliche Einheit bildete, trug dazu bei, dass uns diese Lieder tief berührten.

Dank der perfekten Organisation von Theresa und Franziska, der herzlichen Stimmung und insbesondere der abwechslungsreichen und tief berührenden Musik von Alina und Vlad Tushch verliessen die Zuhörer den Saal und gingen beschwingt nach Hause – wir hätten noch lange zuhören und uns mitreissen lassen können… – ganz grossen Dank für diesen einmaligen Abend!